News, Nettes + Termine:


03.07.2017: Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt!


12.06.2017, um Hofkirchen


22.05.2017, vorhin im Garten


Hofkirchen: Urlaub statt Jetlag



Kenai und sein Weihnachtselch ...


07.11.2016



Der Herbst hat schöne Seiten


05.10.2016

Attraktionen und Sehenswertes in Bayern

Dieser kleine Reiseführer für Bayern stellt Ihnen Sehenswürdigkeiten und Attraktionen in Deutschland und im Bayerischen Wald vor. Entdecken Sie Highligts in Bayern, sehenswertes in Niederbayern und Vorschläge für Ausflüge in der Oberpfalz. Lassen Sie sich verführen von den schier endlosen Naturschönheiten die uns das schöne Land Bayern bietet. Details gibt es hier



Die ersten Herbsttage


Wandern

Der Bayerische Wald - das Grüne Dach Europas - ist ein Paradies für Wanderer! Entdecken Sie die Schönheit der Landschaft, lernen Sie Land und Leute kennen und genießen Sie Ihre Wanderungen in der einzigartigen Natur. Entdecken Sie die Gehnuss-Region Bayerischer Wald bei einem erlebnisreichen Wanderurlaub!

Interessiert? Hier gibts mehr



Kenai, unser Haus- und Hof-Löwe, der sich auch öfter erfolgreich als Katze versucht. Die bayerischen Mäuse schmecken ihm ganz besonders gut:


Die manchmal Blaue Donau:


Hofkirchen a.d. Donau


Eine solche Bank sollte sich überall finden, wenn auch ohne Beschriftung. Aber wer braucht die schon :-)


12.06.2016: Um's Haus herum und in der Nähe


28.05.2016: Schade, dass Fotos nicht duften


25.05.2016

Wenn "Lassing" und "Hiagst" Einzug halten

Die "alten Germanen" teilten die Jahreszeiten nur in Sommer und Winter ein (auch für das "Jahr" hatten sie übrigens keinen Ausdruck). Das ist wohl auch ein Grund dafür, dass diese beiden Jahreszeiten in allen deutschen Mundarten denselben Namen tragen und es keine anders lautenden Entsprechungen gibt. Erst in späteren Sprachstufen sind Bezeichnungen für Frühjahr und Herbst belegt, der "Auswärts" wird z. B. erst im 17. Jahrhundert in schriftlicher Form so benannt, im mündlichen Sprachgebrauch war das wohl schon früher der Fall.

Das Jahr geht auswärts, dem Sommer zu, und einwärts, wenn es im Winter wieder zu Ende geht – diese Vorstellung vom Jahresablauf führte zur Ausprägung von "Auswärts", der auf niederbayerischem Gebiet sowohl südlich als auch nördlich der Donau vorkommt. "Einwärts", eigentlich auch in unserem Sprachraum beheimatet, ist in der heutigen gesprochenen Mundart nicht mehr gebräuchlich. Es sind unterschiedliche Lautvarianten von "Herbst" üblich, überwiegend "Hiagst", daneben aber auch "Hiabst" und "Hiascht" im Nordwesten Niederbayerns und vereinzelt "Herist" mit Sprossvokal im Südosten. Ebenfalls ganz im Nordwesten, um Kelheim, beginnt das "Frühjahr"-Gebiet, das sich fast komplett über das nördliche Bayern erstreckt.

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07.05.2015: Frühsommer in Hofkirchen


25.04.2016: Aprilwetter in Hofkirchen


17.03.2016

500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot

- von Anzapfen bis Zoigl: Bier gehört zur bayerischen Lebensart! Staatsminister Dr. Marcel Huber bei der Jubiläumsveranstaltung des Bayerischen Brauerbundes und des Hauses der Bayerischen Geschichte: „Wir sind stolz auf die Qualität und Vielfalt unserer Biere und das Können unserer Brauer.“ Mehr: https://q.bayern.de/500rhge



21.02.2016

Die Bayerische Donau

Die Mitte des Passauer Landes wird von der Donau geprägt. Das Donauengtal von Hofkirchen bis nach Aschach in Oberösterreich zählt zu den schönsten Donauabschnitten in Bayern und beherbergt das Naturschutzgebiet Donauleiten.

 

 Donau bei Jochenstein. Rechte: TI Passauer Land

Donau bei Jochenstein.

Rechte: TI Passauer Land

 

Am blauen Strom liegen die Feriengebiete Bayerisches Donautal & Klosterwinkel und Donau-Perlen. Lassen Sie sich vom bayerisch-österreichischen Donautal begeistern!



07.01.2016

Auf Pilgerwegen durchs Passauer Land

Ein dichtes Netz an Pilgerwegen durchdringt das Passauer Land, allen voran die VIA NOVA mit insgesamt etwa 300 km Streckenlänge inklusive aller Varianten. Und auch auf dem Jakobsweg kann man die Region von Nordost nach Südwest auf 84 km durchqueren. Entlang dieser Routen findet man Stille und Meditation in den zahlreichen Kirchen und Klöstern der Region, wie etwa der bekannten Wallfahrtskirche Sammarei, der ehemaligen Klosterkirche, dem "Dom des Rottals", in Fürstenzell oder der Siebenschläferkirche in Rotthof bei Ruhstorf a.d. Rott.

Durchatmen in der Stille der Natur kann man nicht nur auf den Pilgerwegen, sondern besonders z. B. auch in der Waldwunderwelt in Bad Griesbach. Aus acht verschiedenen Blickwinkeln von „nützlich“ bis „mystisch“ wird hier der Wald vorgestellt.

Ein besonderes Angebot bietet der Klostergarten im Kloster der Benedktinerinnen der Anbetung in Neustift bei Ortenburg. Fünf "Gedankeninseln" zu den Themen Kräutergarten, Natur, Leseecken, Sitzkreis und Wasser laden zur Meditation ein.



08.11.2015

"Hoiwa hama grod gnou"

Sommerzeit – Beerenzeit. "Gehst mit zum Hoiwabroka?" – mit dieser Einladung zu einer eher "buckligen" Tätigkeit wird man nicht sehr viele Begleiter finden. "Broka" geht zurück auf mittelhochdeutsches "brechen, gebrochen" in der Bedeutung "abbrechen, pflücken" und ist im gesamten niederbayerischen Raum und darüber hinaus gebräuchlich...

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20.10.2015



"Dua di ned owe – mir san eh glei unt"

Touristen aus dem nichtbairischen "Ausland", die sich nach Ankunft an ihrem altbayerischen Urlaubsort bei dialekttreuen Einheimischen nach Weg und Lage ihres Hotels erkundigen, können gleich in den ersten Minuten ihres Aufenthalts Bekanntschaft mit der bairischen Art und Weise machen, Richtung und Ort anzugeben: "Do gengan S' do glei owe, drunt ums Eck ume und zwanz'g Meter fire, no han S' a scho durt", könnte ein Hiesiger den Weg beschrieben haben. Dem "Preußen" gefällt das. Besonders das "e" im Auslaut solcher Ausdrücke hat es ihm angetan, tönt es doch fast wie ein "i" und verbreitet damit einen Hauch von klanglicher Exotik. Bald hört man ihn scherzhaft schon selber so reden: "Lass uns doch noch'ma zur Donau ‚obi‘ gehn, Schatz."

Den Rest gibts hier



30.09.2015

Must See in Niederbayern!

Das Kloster Weltenburg, gegründet 620 n.Chr., gilt als das älteste Kloster der Welt. Aufgrund seiner einmaligen Lage direkt am Ufer des Donaudurchbruchs, wandern Einheimische und auch Touristen gerne von Kelheim aus zum Kloster oder fahren mit einem Ausflugsschiff über die Donau. Das Durchqueren des 20 Meter tiefen Donaudurchbruchs während der Schifffahrt bleibt für immer im Gedächtnis. Am Kloster angekommen, gibt es dann die wohlverdiente Erfrischung in Form von kühlem Weltenburger Bier, gebraut in einer der ältesten Brauereien der Welt.

https://www.facebook.com/meinniederbayern?fref=nf
https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Weltenburg



27.09.2015

Der Waldwipfelweg ...

... in St. Englmar ist ein Naturerlebnis für sich. Mit einer leichten Steigung geht’s hoch über die Baumspitzen. Vorne an der Aussichtsplattform angekommen hat man einen sagenhaften Ausblick aus 30 m Höhe über den Bayerischen Wald, das Donautal und die Gäubodenebene. Anschließend lohnt sich sicherlich noch ein Besuch des Hauses am Kopf oder der anliegenden Fußwege, auf denen es verschiedene Tiere, Naturerfahrungen und optische Phänomene zu bestaunen gibt.

https://www.facebook.com/meinniederbayern?fref=nf



16.09.2015

Der Große Arbersee ...

... gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen im Bayerischen Wald. Naturschutzfachlich besonders imposant ist neben dem wunderschönen Bergsee auch die steile Arberseewand, die 400 m steil aufsteigt. Der Große Arbersee ist ein einzigartiges Relikt aus der Eiszeit, da es sich um einen typischen Karsee handelt, der von dem mächtigen Arber-Gletscher ausgeformt wurde. Um den Arbersee führt ein wildromantischer Wanderweg, meist direkt am Seeufer entlang, der zu Fuß in einer guten halben Stunde zu umrunden ist. Dort erleben Sie die vielfältige Natur mit den stets wechselnden Ausblicken auf den verzaubernden Arbersee.

Wissenswertes:
Der an der östlichen Flanke des Großen Arbers gelegene Große Arbersee hat eine maximale Tiefe von 15 m und umfasst eine Seefläche von 7,8 ha. Der Seespiegel wurde im 19. Jahrhundert um einen knappen Meter angehoben, als das Holztriften zum Abtransportieren der im See schwimmenden Bäume über den Arberseebach ins Tal die einzige Transportmöglichkeit war, das Holz aus dem Wald zu schaffen. Die Wasserfläche ist auf 6,8 ha reduziert, da diese rund 1 ha groß von schwimmenden Halbinseln (Filzen) abgedeckt ist, die sich beim Aufstauen des Sees vom Seeboden abgehoben haben.


Die Temperatur liegt in 15 m Tiefe konstant bei 6,7°C. Der Säuregrad des Wassers umfasst pH-Werte zwischen 4,6 und 5,1 und ist immer noch auf die starke Luftverschmutzung durch die Industrie ab den 50er Jahren mit dem dadurch bedingten sauren Regen zurückzuführen. Mittlerweile erholt sich jedoch der Große Arbersee immer mehr und es gibt auch schon wieder Fische im Arbersee.


Seit 1939 sind der Große Arbersee mit seinem schwimmenden Verlandungsmoor, der imposanten Arberseewand sowie der angrenzenden Bergmischwälder mit einem Flächenumfang von 157 ha als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Das Arberseehaus:
Das Arberseehaus wurde im Jahr 1904 vom Fürstenhaus Hohenzollern erbaut. Mit der großen Sonnenterrasse bietet es den schönsten Blick auf den Arbersee und zur Arberseewand. Das Arberseehaus hat eine gut bürgerliche Küche und ist bekannt als gemütliche Ausflugsgaststätte für Kaffee, Kuchen und leckere Eisbecher.


Bereits seit über hundert Jahren hat das beliebte Bootsfahren am Großen Arbersee Tradition. Früher waren klassische Ruderboote im Einsatz, heute werden aus Sicherheitsgründen und aus Gründen des Naturschutzes (wegen Schutz der Seerosen) nur noch Tretboote benutzt, die ein gemütliches und sicheres Befahren des Arbersees ermöglichen.

Mehr zum Arbersee gibt es hier:



30.08.2015

Menschen in Bayern - Tradition und Zukunft

 

Allgäuer Gautrachtenfest 2013vergrößernTradition wird großgeschrieben in Bayern. Zukunft auch. Die Menschen in Bayern wissen, dass sie in einer der ältesten europäischen Kulturlandschaften mit über 1.500-jähriger Geschichte leben und zugleich in einem der modernsten Staaten Europas. In Bayern gehen Tradition und Zukunft Hand in Hand.

 

Bayern ist eine Lebensart. Heiter und gelassen, manchmal etwas eigensinnig, aber immer mit einer gehörigen Portion Wirklichkeitssinn. Echte Geselligkeit und urtümliche Gemütlichkeit gehören zu den bayerischen Tugenden, aber auch Weltoffenheit und Toleranz. Leben und leben lassen, das ist die vielgerühmte „Liberalitas Bavarica”. Es geht in Bayern vielleicht weniger hektisch zu als anderswo. Dafür hat man hier den längeren Atem und kann zwischen den wichtigen Dingen und den wirklich wichtigen Dingen im Leben noch gut unterscheiden. In Bayern gilt der Grundsatz: viel von anderen lernen, aber nicht den anderen alles nachmachen. Vielleicht ist es Bayern deshalb gelungen, immer auf der Höhe der Zeit zu sein und trotzdem die unverwechselbare eigene Identität zu bewahren.

 

Bayerns Tradition ist lebendig. Die zahlreichen Trachtenvereine, Brauchtumsgruppen und Musikkapellen in Bayern sind authentischer Ausdruck der Heimatliebe seiner Bewohner. Viele Menschen in Bayern engagieren sich ehrenamtlich in der Brauchtumspflege und setzen sich für den Erhalt der bayerischen Tradition ein. Die Traditionspflege gehört in Bayern zum Alltag, und selbstverständlich sind Dirndl und Trachtenanzug absolut gesellschaftsfähig.

 

Bayerns „vier Stämme” - Infos gibt es hier



22.08.2015

Wettbewerb "Bayern-Entdecker"

Gehen Sie auf die Reise und werden Sie "Bayern-Entdecker": Mit der Stempelsammelaktion erkunden Sie die Schönheiten und die Vielfalt der Natur in Bayerns Landkreisen. Sie können mitten im Nationalpark im Baumhaus übernachten, auf den Spuren von Gemse, Luchs und Co wandeln und Tier- und Pflanzenarten aufspüren, die Sie noch nie zuvor gesehen haben.

Es warten attraktive Preise auf Sie. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stempelsammeln!

 

Wie kann ich am Wettbewerb "Bayern-Entdecker" teilnehmen?

Besuchen Sie mindestens fünf von mehr als 50 Stempelstationen. An jedem Standort können Sie sich an einer ausgewiesenen Stempelstation einen Stempel in Ihre Sammelkarte eintragen.

hier gibts die Details



06.08.2015

"Bei uns hod no nia neamt koan Hunga ned leidn miassn"

"Weil koana nix Richtigs ned woas ..." – im Hochdeutschen wäre dieser Satz unkorrekt und unverständlich, im Bairischen ist er sogar fernsehtauglich: Die Theres äußert ihn in der Sendung "Dahoam is dahoam" (27. März 2012). Warum das so ist, beleuchtet die dritte Folge der PNP-Dialektserie "Auf Bairisch g'sagt".

Einem Mundartsprecher fällt eine Konstruktion mit dreifacher Verneinung nicht weiter auf. Ein standardsprachlicher Satz löst schon mit doppelter Verneinung dagegen Überlegungen aus, was wohl gemeint sein könnte. "Kein Bayer sagt das nicht": Die beiden Negationswörter "kein" und "nicht" würden sich wohl aufheben und eigentlich wäre gemeint: "Jeder Bayer sagt das." Aus der doppelten Verneinung wird also eine Bejahung. Ganz anders im Bairischen: Die doppelte oder dreifache Verneinung bekräftigt den "negativen" Sachverhalt. "Er hod koa Woad ned gsogt" meint mehr als "nichts sagen" − es schwingt fast ein innerlicher Anlass des Schweigens mit.

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29.07.2015

Das fressende Haus

Einst wurde hier Getreide für die Bewohner von Burg Weißenstein und die Dorfbevölkerung gelagert. Später war der Getreidekasten viele Jahre die Heimat des baltischen Dichters Siegfried von Vegesack, der hier seine bekanntesten Werke schrieb.

 

1984 machte die Stadt Regen das „Fressende Haus“ zum Museum.
Erhaben steht der Getreidekasten, der um 1100 erbaut wurde, am Fuß der Burgruine auf dem Quarzriff des Pfahl, unzählige Besucher genießen den wunderbaren Blick auf die Wiesen und Wälder des Bayerischen Waldes.

Weil das Gebäude so viel Geld für den Unterhalt verschlang, nannte es Siegfried von Vegesack einst kurzerhand „Fressendes Haus“ – dieser Name ist geblieben. Im Erdgeschoss erinnert eine Dichterstube an den prominenten Bewohner.

Die größte private Schnupftabaksammlung der Welt mit rund 1200 farbenprächtigen „Schmaidosen“ können die Besucher im ersten Obergeschoss bestaunen. Der zweite Stock ist zum Raum für wechselnde Ausstellungen geworden. In der dritten Etage werden unter dem Motto „Die schönen Seiten des harten Lebens“ Besonderheiten aus der volkskundlichen Sammlung von Dr. Reinhard Haller gezeigt.

Außerdem sind im „Fressenden Haus“ archäologische Fundstücke zu bewundern, die aus der Zeit vom 14. bis zum 17. Jahrhundert stammen.

 

Jahr im Turm

Sonderausstellung: EINE RETROSPEKTIVE - Kalina Svetlinski - Bilder

Öffnungszeiten:

09. Mai - 13. September 2015 täglich (10.00 - 16.30 Uhr)

ab 14. September - 18. Oktober 2015 nur noch am Wochenende!

Änderungen der Öffnungszeiten unter Vorbehalt.

 

Eintrittspreise:

Erwachsene: 3,00 €

Kinder (bis 16 Jahre): 1,00 €

Im Winter ist der Burgkasten geschlossen.

 

Fressendes Haus in Weißenstein

Weißenstein - 94209 Regen

Tel.: 09921/5106 (während der Öffnungszeiten)

Tel.: 09921/60426



26.07.2015

Das Isarmündungsgebiet – ein Naturschatz ersten Ranges

Bei Deggendorf fließt die Isar in die Donau und bildet eines der letzten großen naturnahen Mündungsgebiete Deutschlands – eine einzigartige Auenlandschaft mit regelmäßig überfluteten Wäldern, bunten Streuwiesen und blütenreichen Magerrasen. Sie ist Zufluchtsraum für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Zu den Brutvögeln zählen seltene Arten wie Halsbandschnäpper, Rohrweihe, Baumfalke, Eisvogel und Blaukehlchen.

 

Die eindrucksvolle Flusslandschaft wird geprägt von zwei Flüssen mit unterschiedlichem Charakter: dem Gebirgsfluss Isar und dem Tieflandstrom Donau. Seit jeher sind sie wichtige Ausbreitungs- und Wanderachsen für Tiere und Pflanzen. Im Isarmündungsgebiet treffen typische Vertreter des Alpenrandes und südosteuropäische Steppenarten aufeinander. So konnten sich einzigartige Lebensgemeinschaften entwickeln.

 

Besonders schützenswert sind auch die so genannten „Brennen“. Dies sind höher gelegene Areale mit flachgründigen, sandig-kiesigen Böden, auf denen trockene Magerrasen gedeihen. Sie sind floristisch äußerst artenreich. So finden sich hier Frühlingsenzian, Rauer Alant und zahlreiche Orchideen. Insgesamt leben im Isarmündungsgebiet etwa 100 gefährdete Pflanzenarten.

 

Anlaufstelle für alle naturkundlich Interessierten ist das Infohaus Isarmündung in der Gemeinde Moos. Die interessante Dauerausstellung über die vielfältige Auenlandschaft der Isarmündung wird ergänzt durch ein weitläufiges Freigelände sowie ein reichhaltiges Veranstaltungsprogramm.



12.07.2015

Wenn der Bauer "de Ros" anspannt

Der bairische Dialekt hält viele farbige und überraschende Ausdrücke und Eigenheiten parat, die Sprecher anderer Mundarten in Erstaunen versetzen und in Verwirrung stürzen können. Der zweite Teil der PNP-Dialektserie "Auf Bairisch g'sagt" bietet einen Ausflug in die jüngere Vergangenheit, bevor das High-Tech-Zeitalter auch in der landwirtschaftlichen Arbeit Einzug gehalten hat.

 

Der Umgang mit Nutztieren gehörte zum täglichen Leben im ländlich-bäuerlichen Bereich. Eine wichtige Rolle spielte das Pferd, das neben Ochse und Kuh als Zugtier diente. Im gesamten bairischen Sprachraum ist der gebräuchliche Ausdruck dafür "Ros" − mit einem lang gezogenen "o". Schon im Althochdeutschen und im Mittelhochdeutschen lautete der Name genauso. Auch der "Gaul" ist bekannt, er wird aber meist nicht als mundartlich eingestuft.

 

Als "Haita" ("Häuter" von Mittelhochdeutsch "hût"‚ also Haut, beziehungsweise der Mehrzahl "hiute", also Häute) wird im gesamten niederbayerischen Raum − und noch im angrenzenden oberpfälzischen und oberbayerischen − ein altes, ausgemergeltes Pferd bezeichnet. Sozusagen ein Ross, das nur noch aus Haut und Knochen besteht. Für ein begrenztes Gebiet im Landkreis Regen typisch ist dafür die Benennung "Häta" mit einfachem Vokal anstelle des Zwielauts "ai".

 

Nicht mehr viel zu erwarten hat der Bauer auch von einem oder einer "Krampm". Bei dieser Bezeichnung mag wohl das mittelhochdeutsche Wort "krampe" für Nagel oder Haken Pate gestanden haben. Aber auch "krump", also krumm, findet sich in ihm wieder.

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06.07.2015

Europaministerin Beate Merk sieht Euro-Länder nach griechischem Referendum nicht in Bringschuld für weitere Vorschläge / Keine Solidarität ohne Gegenleistung / Einstieg in europäische Transferunion widerspräche EU-Verträgen und Willen der Menschen in Europa

 

Europaministerin Dr. Beate Merk sieht die Euro-Länder nach dem griechischen Referendum und dem Nein zum ursprünglichen Kompromissangebot nicht in der Bringschuld für weitere Vorschläge. „Die europäische Hand für die griechische Regierung war weit ausgestreckt. Die Verantwortung für die Zurückweisung liegt bei der Regierung von Herrn Tsipras. Jetzt ist die griechische Regierung am Zug. Sie muss sagen, was sie vorhat und Vorschläge auf den Tisch legen“, so Ministerin Merk.

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02.07.2015

Die Englburg ist die zweite im Bunde des Dreiburgenlandes. Der Sage nach soll sie von Engeln in dieser traumhaften Umgebung erbaut worden sein. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass sie im Auftrag des Grafen von Hals zu Passau errichtet worden ist. Adeligen Bewohnern diente die Burg sogar noch bis ins späte 19. Jahrhundert als Wohnsitz. Eine besondere Geschichte rankt sich jedoch über eine engelsgleiche Burgherrin. Die Gattin eines Ritters, der im Kreuzzug kämpfte, half den Armen, während seiner Abwesenheit, so aufopferungsvoll, dass das Volk dem Heimkehrer zurief: „ Willkommen auf der Burg, auf der ein Engel wohnt!“

https://de.wikipedia.org/wiki/Englburg



25.06.2015

Oar, Pilgeier und Oachkhatzl

Viel braucht der Bayer im Zweifelsfall nicht, um klarzustellen, dass er stets seiner österlichen Nachbarspflicht nachgekommen ist. "Hã-ea-e-oi-joa-oã-oa-oe!", stellt er fest − und kommt dabei fast ohne jeden Konsonanten aus. Für alle, deren Muttersprache das Mittelbairische ist, ist damit klar, dass der Sprecher den besagten Nachbarn selbstverständlich jedes Jahr Eier vorbeigebracht hat.



23.06.2015

Leider werden Teile der Innenausstattung der Ferienwohnung erst in der kommenden bzw. übernächsten Woche geliefert, obwohl anders angekündigt. Damit verschiebt sich das Datum des möglichen Erstbezugs auf den 11. Juli 2015.



21.06.2015

Die Donau: Zwischen Flut und Frost

Die Donau durchfließt unterschiedliche Landschaften und Klimazonen und ändert dabei mehrmals ihren Charakter - alles unter dem Einfluss des Wetter- und Klimageschehens. Wo die Donau entlangfließt, beherrscht sie die Natur und bestimmt das Leben der Menschen. In der Steppenlandschaft der Puszta machen Millionen von Zugvögeln Rast, und Hochwasser ist ein ständiges Thema.

Entlang der Donau herrscht nie Stillstand. Hochwasser und Dürreperioden bestimmen das Leben am großen Strom ebenso wie die Jahreszeiten. Sie steuern Vogelzug, Paarungs- und Brutperioden, Jagdsaison und Winterruhe. Wo die Donau fließt, beherrscht sie die Natur und bestimmt das Leben der Menschen.

In der charakteristischen Steppenlandschaft der Puszta machen Millionen von Zugvögeln auf ihrer Reise in den Süden Rast. Gänse und Kraniche landen in der ungarischen Tiefebene. Es ist ein Schauspiel, das sich seit Urzeiten hier abspielt.